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Verschwendung von Lebensmitteln: Nein danke!

Das Potenzial von Streetfood - Essen verdient Respekt

Essen gehört auf den Teller und nicht in die Tonne. Dieser Meinung sind nicht nur wir von JP Gastro in Köln - die Wertschätzung von Lebensmitteln wird durch viele Initiativen mehr und mehr ins Bewusstsein gerückt. Und das ist gut so. Denn auch wenn die Schätzungen von Food Watch, vom Bundeszentrum für Ernährung, von Brot für die Welt, von der Welthungerhilfe oder von den FoodFighters unterschiedliche Statistiken erheben - die wichtigste Aussage teilen sie alle: Während viele Menschen hungern oder sich nur minderwertig ernähren können, wandern riesige Mengen an gutem Essen auf den Müll. In Köln wurden bereits einige Foodsharing-Projekte, Apps, Reste-Supermärkte, Aktionstage und ernährungspolitische Programme initiiert, um der Verschwendung von Lebensmitteln entgegenzuwirken.

Hoher Risikofaktor in der Gastronomie

Die Fakten sprechen für ein Umdenken auch in den Bereichen Restaurants, Großküchen und Veranstaltungen mit Bewirtung. Hier zählt das Bundeministerium für Ernährung und Landwirtschaft 23,6 Kilogramm an bereitgestellten Speisen, die statistisch betrachtet jährlich pro Gast im Abfallbehälter landen. Gerade beim Catering ist es nicht einfach, den Appetit der Gäste richtig einzuschätzen. Noch schwieriger wird es, wenn im Vorfeld eines Events noch nicht einmal die Anzahl der Gäste feststeht. Rechnet man dann bei einem klassischen Buffet mit den gängigen 800 Gramm an zubereiteten Speisen von der Vor- über die Hauptspeise inklusive Beilagen bis hin zum Dessert kann schnell eine große Menge an Resten entstehen. Kleinere Teller und kleinere Buffetbehälter sollen zwar dem unüberlegtem Zugreifen entgegenwirken, bringen aber nicht die große Wende. Und die Verwendung von Doggy Bags ist bei vielen Events (noch) nicht an der Tagesordnung.


Genuss auf Abruf

Dass nicht sämtliche Lebensmittelabfälle vermeidbar sind, ist uns klar. Aber wir sind uns sicher, mit unserem speziellen Streetfood Angebot dazu beizutragen, Ressourcen zu schonen und die Wertschätzung von Essen zu stärken. Das Feedback vieler Kunden bestätigt uns darin, dass diese gastronomische Ausrichtung eines Events eine echte Alternative zum herkömmlichen Buffet darstellt. Ob gewerbliche oder private Auftraggeber - das Bewusstsein für die Problematik und der achtsame Umgang mit den Produkten sind geschärft, da liegt es auf der Hand, unsere zeitgemäße Form von Catering auszuprobieren. Dass die Gäste dabei nicht ausschließlich Essen serviert bekommen, sondern das Erlebnis der individuellen Zubereitung obendrein, ist ein mehr als positiver Nebeneffekt.


Wo liegen die Unterschiede zum klassischen Buffet?

Im Gegensatz zum Buffet, an dem sich der Gast an fertigen Speisen selbst bedient, wird er bei unserem Streetfood Catering von Anfang an in das kulinarische Geschehen mit einbezogen. Er sieht die Zutaten im Rohzustand, kann sich somit von ihrer guten Qualität und von ihrer Frische überzeugen und natürlich auch ihre Zusammenstellung mit beeinflussen, denn gekocht, gegart, gegrillt und gebruzzelt wird erst dann, wenn der Gast am Streetfood-Truck steht und seine Wünsche äußert. Einmal den Pulled Pork Burger ohne Bacon oder den Flammkuchen mit Spinat anstelle von Champignons? Beim Live Cooking können persönliche Vorlieben berücksichtigt werden, wie es bei einem Buffet nicht möglich ist. Auch die Portionen sind variabel bis hin zum Mini Probierhäppchen.

Die Lösung namens "Streetfood"

Der wesentliche Vorteil beim Streetfood liegt jedoch darin, dass die Speisen erst auf Abruf direkt vor Ort und nicht in schwer kalkulierbaren Mengen vorab zubereitet werden. Unsere Auftraggeber können sich darauf verlassen, dass die Verköstigung absolut reichlich ist, und dennoch keine großen Reste entstehen. Bleiben dennoch kleine Mengen übrig, kann sie der Kunde einfach mitnehmen. Je nach Haltbarkeit und Konservierungsmöglichkeit werden die unverarbeiteten Lebensmittel ihrer eigentlichen Bestimmung zugeführt oder an eine Lebensmittelverteilstelle abgegeben. So oder so landen selbst die kleinsten Streetfood-„Reste“ da, wo sie hingehören, nämlich auf einem Teller und nicht in der Tonne.