Der Kaiserschmarrn to go: Streetfood für Süßschnäbel
8. März 2022

Dagwood Dog: Australiens Hot Dog am Stiel

Australien gilt unter vielen Weltenbummlern als geheimes Mekka des Street- und Fingerfoods. Doch liegt dies nicht unbedingt immer an neuartigen Delikatessen für aufregende Streetfood-Festivals. Zwar gibt es hier zahlreiche Straßenecken, an denen jeder Streetfood-Stand mit eigenen Geheimrezepten aufwartet. Doch oftmals sind es auch aus aller Herren Länder mitgebrachte Speisen, die hier einen Umwandlungsprozess durchlaufen. Bei diesem wird einfach etwas eigentlich Bekanntes in einen neuen Mantel gepackt und als innovative Eigenkreation unter einem ebenfalls neuen Namen verkauft. Dabei darf man den Begriff "Mantel" ruhig einmal wörtlich nehmen, zumindest bei den australischen Dagwood Dogs, denn die sind in einen herrlich knusprigen Mantel aus frittiertem Maismehl versteckt und werden – als typisch fingerfestes Streetfood – am Stiel serviert.

Warum der Dagwood Dog Dagwood Dog heißt

Dieser frittierte Hotdog am Stiel wird üblicherweise mit Senf, Ketchup oder Chilisauce, Sauerkraut und rohen, gehackten Zwiebeln. Er wird mancherorts auch Pluto-Puppy oder Dippy-Dog genannt und erinnert ein wenig an die typisch American Corn Dogs. Ob da der eigentliche Ursprung liegt? Ganz ehrlich: Wer die Original Australian Dagwood Dogs einmal probiert hat, dem ist es sozusagen „Wurscht“, wer der eigentliche Urheber ist. Was so fantastisch mundet und mit einem solch originellen Namen daherkommt, überzeugt auch ohne Herkunftsnachweis. Aber wenigsten die Herkunft des Namens scheint gesichert zu sein. Das australische Streetfood Dagwood Dog hat seinen Namen der gleichnamigen Comicfigur zu verdanken. Diese gilt wohl als rechter Nimmersatt und Feinschmecker und ist eben ein wahrer Fressklötsch sozusagen. Nun hat es der Dagwood Dog endlich auch bis nach Köln geschafft. Kaum bei JP Gastro angekommen, erobert er auch schon jedes Foodtruck-Festival und macht sogar beim Catering eine gute Figur.

Der Dagwood Dog und was dazu passt

Dagwood Dog gilt mittlerweile schon als typisch australisches Festival-Grundnahrungsmittel. Die auf einem Stock aufgespießte große Wurst wird zuerst in einen Maismehl-Teig getaucht und dann in heißem Öl knusprig frittiert. Das allein kann schon sättigen, aber ein wenig Frische sorgt bei diesem Mahl für den perfekten Ausgleich. Ob Foodtruck, Straßenstand oder Catering für das nächste Firmenevent: Gurkensalat, Zaziki, sauer eingelegte oder frische Zwiebeln passen auf jeden Fall hervorragend zu diesen Dagwood Dogs am Stiel. Auch gegrillte Maiskolben, Pommes, Süßkartoffelecken und andere Leckereien sind gute Partner für den australischen Hot Dog am Stiel. Natürlich dürfen auch Senf, Ketchup oder eine gute Chilisauce nicht fehlen.

Die richtige Wurst für Dagwood Dogs

So manch ein Feinschmecker bevorzugt als Wurstfüllung eine streichfähige Rohwurst wie die Sobrasada de Mallorca. Diese besteht vor allem aus luftgetrocknetem Schweinefleisch und pikanten Gewürzen.
Doch warum nicht auch einmal klassische Hot Dog-Würstchen für das australische Streetfood nehmen? Eine kräftige Hausmacher-Rindwurst kann ebenso prima auf einem Stock aufgespießt und im Mantel frittiert werden. Einfach einmal ausprobieren. Mit Sicherheit gibt es auch vegane Varianten, die ebenso lecker munden. Blumenkohl soll ja bekanntlich frittiert eine tolle Alternative darstellen. Würstchen aus Seitan dürfen es auch sein. Hier darf sich der Fingerfood-Fan also einmal ein wenig „durchwurtschteln“.

Cheesy oder Chili Dagwood Dogs

Es muss ja nicht immer der klassische Dagwood Dog sein, der da in seinem Teigmantel darauf wartet, vernascht zu werden. Die Wurst kann zusätzlich mit einer Scheibe Käse umhüllt werden, bevor sie ihren Teigmantel erhält. Auch der Teig selbst darf gern abgewandelt werden. Gemahlene Kürbiskerne, Chiliflocken und andere Überraschungen können den Teigmantel geschmackvoll aufpeppen. Vielleicht kommt ja auch irgendwann einmal eine echte Kölsche Variante? Immerhin gibt es bei JP Gastro ja nicht nur internationales Street- und Fingerfood. Auch so manche heimatlich inspirierte Eigenkreation wartet hier in Köln auf den kulinarischen Weltenbummler, der nicht unbedingt erst nach Australien reisen muss, um an einen echten Dagwood Dog zu kommen.

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