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Der Bubble Tea: das Kultgetränk aus Taiwan

Internationales Sammelsurium an Leckereien

Das taiwanesische Streetfood ist eine kulinarische Schatztruhe, deren Delikatessen sich aus verschiedenen Einflüssen entwickelt haben. Vor allem die recht vielfältige chinesischen Küche hat ihre Spuren in den taiwanesischen Streetfood-Spezialitäten hinterlassen. Dennoch finden sich in den kulinarischen Genüssen Taiwans auch Gewürze und Kräuter, die in der chinesischen Küche eher unbekannt sind. Schließlich gilt es, sich unabhängig vom Nachbarland China, eigene Besonderheiten zu bewahren. Das dies nicht immer gelingt, liegt zum Teil auch daran, dass auf Taiwan noch heute mehr als 4,5 Millionen Hakka-Chinesen leben, die ihre landesüblichen Delikatessen und Traditionen mit nach Taiwan gebracht haben. Doch auch andere Länder wie Amerika haben Streetfood-Köche auf Taiwan zum Ausprobieren neuer Gerichte inspiriert. Wie anders ist es zu erklären, dass ausgerechnet eines der bekanntesten taiwanesischen Streetfood-Spezialitäten ein Burger ist?!

Insel-Spezialitäten

Die Insel Taiwan hat mit der Insel Japan doch so einiges gemeinsam: So gehört Fisch zum Beispiel zum Grundnahrungsmittel sowohl in Taiwan als auch Japan. Sushi und Co. krönen also auch die Streetfood-Stände Taiwans. Die japanische Küche ist an Taiwans Straßenecken heute nicht mehr wegzudecken. Fragt sich, ob Taiwan überhaupt eine eigene, unabhängige Küche anzubieten hat. Doch, das hat es! Und die Gerichte und Spezialitäten Taiwans sind sogar auf der ganzen Welt zu finden. Dabei wissen die wenigsten, dass die jeweilige Delikatesse ursprünglich aus Taiwan stammt. Das folgende kulinarische Highlight stammt also tatsächlich aus Taiwan und hat mittlerweile international Berühmtheit erlangt:

Der ultimative Bubbletea

Wer hätte gedachte, dass dieses einstige Trend-Getränk, welches gerade eine Art Comeback feiert, ursprünglich aus Taiwan stammt?! Nicht nur zum Catering in den heißen Sommermonaten passt dieser Durstlöscher mit seinen traditionellen Tapioka- oder Alginat-Kügelchen, die beim Zerbeißen ihren flüssigen Inhalt preisgeben. Ein entsprechend breiter Strohhalm sorgt dafür, dass die farbenfrohen Kügelchen auch wirklich im Mund landen. Die Basis – grüner oder schwarzer Tee, der meist mit Milch und himmlisch süßem Fruchtsirup vermischt wird. Diese pfiffige Kombination aus leicht bitterem Tee, zuckersüßem Sirup und cremiger Milch hatte in Windeseile die Welt des Streetfoods erobert und ist sogar vegan – also mit reiner Pflanzenmilch – erhältlich.

Die Ursprünge des Bubble Teas

Das erste Mal soll der Bubble Tea im Jahr 1985 in Taiwan kreiert worden sein. Erfinder dieser süßen Köstlichkeit scheint ein traditionelles Teehaus gewesen zu sein, in welchem ein kreativer Angestellter einmal etwas Neues ausprobieren wollte. Anfangs noch ganz ohne die bunten Perlen, war das Schaumgetränk vor allem bei Schulkindern sehr beliebt. Irgendwann ergänzten die knackigen Tapiokakügelchen den Bubble Tea. Nach kurzer Zeit schon boten die Straßenverkäufer Taiwans ebenfalls das neuartige Getränk an und so eroberte der Bubble Tea nach und nach die Streetfood-Szene ganz Asiens und von dort aus den Rest der Welt.
Aus einer kleinen Idee wurde ein großer Hype, der als Streetfood-Getränk gerade heute wieder sein farbenfrohes Comeback feiert.

Der nächste Bubble-Trend

Der neueste Trend in Sachen Bubble to drink ist jedoch Bubble Kaffee, der in naher Zukunft wahrscheinlich ebenfalls jedes Catering und Streetfood-Festival bereichern wird. Das auch als Baba Coffee bezeichnete Kultgetränk unterscheidet sich nicht wesentlich von seinem Vorgänger, dem Bubble Tea. Lediglich der Tee wird gegen Kaffee ausgetauscht und dennoch entsteht auf diese Weise ein Getränk mit einem ganz eigenen Geschmack. So entstehen aus einem Trend mit der Zeit ganz eigene Kreationen, die zum neuen Star am Streetfood-Himmel aufsteigen können.

Bubble Tea in Köln

Auch in Köln wird ja bekanntlich viel gebabbelt. Taiwanesische und andere internationale Spezialitäten gibt es bei JP Gastro ebenfalls – als phantasievolle Eigenkreationen, die nicht nur optisch etwas hermachen. Denn die Meisterköche von JP Gastro verstehen es, Taiwans Küche inklusive Getränke-Trends nach Köln zu bringen. Vielleicht darf ja dann beim nächsten Streetfood-Festival oder Catering auch einmal taiwanesisch „gebubblet“ werden.

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