Fingerfood: Snacks und Häppchen für die Hand – Teil 1
7. Juli 2021
Türkische Delikatessen: Mehr als nur Döner & Co.
19. Juli 2021

Der neue Trend aus Hawaii: Poké Bowl

Wer JP Gastro aus Köln kennt, weiß auch, dass hier immer wieder trendige Neuheiten aus der internationalen Streetfood-Szene vorgestellt werden. Ob beim gediegenen Catering oder frisch aus dem Foodtruck als klassisches Streetfood: Wer könnte sich diese vielfältigen Köstlichkeiten entgehen lassen?!

So hat es auch das hawaiianische Poké Bowl nach Köln geschafft und bereichert nun hier das Angebot an internationalen Köstlichkeiten. Das hawaiianische Poké Bowl ist mehr als ein rohes Fischgericht mit Meeresfrüchten und aromatischen Beilagen, die dem Gast (dem Koch bestimmt auch) das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Poké, welches immer noch ein wenig an das japanische Sushi erinnert, hat das Rennen gegen dieses und andere Rohfischsnacks längst gewonnen.

Doch was ist Poké oder Poké Bowl eigentlich genau?
Die Bezeichnung "Poké" könnte man mit "Kleingeschnittenes" oder "In Stücke Geschnittenes" übersetzen und Bowl ist das Schälchen, in dem das Ganze dann appetitlich angerichtet wird.

Poké's: Tradition auf Hawaii

Anfang des 20. Jahrhunderts zog es viele Japaner nach Hawaii, die natürlich ihre Essgewohnheiten mitbrachten und mit den dortigen traditionellen Gerichten kombinierten. So kam auch die Liebe zum rohen Fisch, insbesondere Japans Traditionsgericht Sushi nach Hawaii, wo es ganz an hawaiianische Gegebenheiten angepasst wurde. Heraus kam unter anderem dadurch ein nun hawaiianisches Pendant zu Sushi und Co: Das Poké bzw. Poké-Bowl.
Dieses traditionelle Poké-Mahl bestand einst aus kleingeschnittenem, rohem Thunfisch, der lediglich mit Nussstückchen und frischem Seetang angereichert und mit Salz gewürzt wurde. Was einst jedoch eher spartanisch anmutete, hat sich zu einem reichhaltigen Gericht entwickelt, bei dem der Gast zwischen zahlreichen Optionen – in dekorative Schalen gefüllt – wählen kann.
So gibt es heute Poké-Shops, die von Gurken, Maui-Zwiebeln, verschiedenen Nüssen und Ölen bis hin zu scharfen Chilisaucen – und Flocken, alles anbieten, was das Herz oder auch der Gaumen begehrt.

Doch nicht nur bei den pflanzlichen Zutaten hat der Gast von heute die Qual der Wahl: Auch beim Fisch selbst ist es nicht beim Thunfisch allein geblieben. So wird Poké heute auch mit Tintenfisch und anderen größeren Meeresfrüchten angeboten. Sogar Lachs passt geschmacklich und optisch sehr gut zu dieser kulinarischen Delikatesse. Ganz neu: Vegane Pokés mit einfallsreichem Ersatz für den Fisch, doch ebenso lecker wie das ursprüngliche Fischgericht. So viel geschmackliche Vielfalt ist natürlich auch hervorragend als kunterbuntes Streetfood mit Beilagen der Saison geeignet und irgendwann hatte es das Poké dann auch endlich auf das amerikanische Festland geschafft. Von dort aus war es nur noch ein Katzensprung bis in alle Herren Länder. In Europa angekommen, entwickelt sich das Poké Bowl gerade zum neuen Trend als schmackhaftes sowie außergewöhnliches Streetfood und findet täglich mehr begeisterte Anhänger.

Variationen und Beilagen beim Poké Bowl

Ob statt Fisch gegrilltes Hähnchenfleisch, in mundgerechte Happen geschnitten, oder Reis, Zucchininudeln, Kartoffeln, Mais und Grilltomaten:
Die Variationen sind schier unendlich! Eigentlich ist das auch eine tolle Idee für die Resteküche. Gegessen wird, was da ist. Und saisonal oder vegetarisch, vegan oder, oder, oder, aber vor allem bei JP Gastro! Hier darf sich der Koch – ob beim professionellen Catering oder daheim am Herd – einmal so richtig mit Fantasie und Kreativität an immer wieder neue Variationen für sein Poké wagen. Hauptsache kleingeschnitten, bunt gemischt und perfekt in farbenfrohen Schälchen angerichtet: So richtig Poké Bowl eben!

Jetzt Angebot einholen