Die Streetfood-Trends 2019
19. Juli 2019

Die Geschichte der Pasta

Pasta ist keine Erfindung der Neuzeit. Tatsächlich gibt es Nudeln schon seit über 2.000 Jahren. Vom bloßen Teigfladen bis zur heutigen Nutzung hat die Pasta aber einen langen Weg hinter sich.


Wo alles begann

Auch wenn die Italiener immer wieder gerne für sich beanspruchen, die Pasta erfunden zu haben, so stammen die ältesten schriftlichen Belege von Nudeln aus China. Dort war das Gericht sehr wahrscheinlich schon während der Han-Dynastie bekannt, welche von 206 v. Chr. bis 220 n. Chr. andauerte. Neben Nudeln werden in Schriften aus dieser Zeit auch Klöße und Teigtaschen erwähnt. Ebenfalls sehr begehrt war Pasta im antiken Griechenland. Dort erhielt sie auch ihren heutigen Namen, welcher sich vom griechischen "pastē" ableitet. Das bedeutet übersetzt ungefähr so viel wie "grützeartiges Gerstengericht". Heutige Pasta hat damit natürlich nicht mehr viel gemein.

Viva Italia!

Es sollte einige Zeit dauern, bis die Pasta ihren Weg nach Italien fand. Wann genau dort die Nudeln ihre heutige Beliebtheit erlangten, ist nicht bekannt. Erste Hinweise finden sich erst im 12. Jahrhundert. Zu jener Zeit beobachtete der Geograf Al-Idrisi, dass die Einwohner auf Sizilien Fäden aus Weizen kochen und essen. Es dürfte sich um den Vorgänger der Spaghetti gehandelt haben, welche bis heute bei Caterings zu den beliebtesten Gerichten gehört und auf einem Event wie einem Kindergeburtstag nicht fehlen darf. Das Gericht soll schon damals sowohl bei Christen als auch Muslimen Anklang gefunden haben und ein echter Exportschlager gewesen sein. Im Laufe der Zeit entwickelte sich besonders die Gegend rund um Neapel zu einer Hochburg der Pasta. Die besonders reine Meerluft war geradezu prädestiniert für das Trocknen von Pasta.


Die Pasta von heute

Seit nun knapp 1.000 Jahren denken die meisten bei dem Begriff "Pasta" sofort an Italien. Sei es bei einer Veranstaltung in Köln oder bei einem Restaurantbesuch. Die Nudelproduktion ist ein fester Bestandteil der italienischen Wirtschaft. Traditionell werden die Teigwaren nicht mehr hergestellt, die Meeresluft an der italienischen Küste wird also streng genommen gar nicht mehr benötigt. Heutige Pasta entsteht überwiegend in industriellen Anlagen. Dennoch legen viele Menschen bei einem Catering oder einer Veranstaltung großen Wert darauf, dass ihre Pasta aus Italien stammt.

Pasta ist dabei nicht nur fester Bestandteil jeder Speisekarte vom Italiener, sondern konnte sich auch einen festen Platz beim Streetfood sichern. Immer neue innovative Konzepte zeigen, dass die Pasta universell einsetzbar ist. Begleitet wird sie fast immer von einer schmackhaften Sauce. Die Klassiker sind Tomatensauce und Bolognese, der Fantasie sind allgemein aber keinerlei Grenzen gesetzt. Bei Events aus dem Bereich Streetfood zählen die Pastagerichte stets zu den Favoriten der Besucher.


Was macht die Pasta so besonders?

Ohne Frage zählt die Pasta zu den beliebtesten Gerichten überhaupt, nicht nur in Köln, sondern rund um den Globus. Für die hohe Popularität gibt es mehrere Gründe. Zum einen schmecken Nudeln einfach hervorragend. Außerdem lassen die Gerichte sich in hohem Maße individualisieren. Ob süß oder scharf, frisch oder aus der Konserve - bei Pasta lassen sich alle Wünsche bis ins Detail erfüllen. Noch dazu ist Pasta sehr günstig. Dadurch verbindet das Gericht alle Bevölkerungsschichten und schließt niemanden aus. Es ist also kein Wunder, dass der Siegeszug der Pasta kein Ende zu kennen scheint und Nudeln auch in der Zukunft einen festen Platz im Streetfood von Köln und sehr wahrscheinlich allen anderen Städten auf dem Planeten haben wird.