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Die Streetfood-Trends 2019

Auch im Jahr 2019 werden wir sie wieder zunächst skeptisch, dann neugierig, dann euphorisch willkommen heißen: Die Streetfood-Trends. Köln als Stadt voller Events und voller Trendsetter, die sich gerne von einer Veranstaltung zur nächsten schlemmen, macht hier natürlich nicht nur keine Ausnahme, sondern nimmt die Vorreiterrolle ein. Köln ist die Heimat vieler Kreativ-Köpfe, Medienmenschen, Influencer und vor allem: Genussliebhaber. Keine Veranstaltung ohne fantastisches Catering, kein Event ohne Hingucker. Fünf dieser Blicke-auf-sich-ziehenden Neuheiten, die Ihnen vielleicht schon beim nächsten Catering in Köln begegnen werden, stellen wir heute näher vor.


1. Fleischalternativen

Der klischeebehaftete Tofu bekommt dieses Jahr knallharte Konkurrenz. Aber nicht nur von weiterverarbeitetem Getreide, (das ist schließlich so 2016), heute wird die Fleischalternative aus Erbsen hergestellt. Und Algen. Und Pilzen. Und Jackfruit. Ja, die gigantische grüne Litschi kann jetzt auch Fleisch sein. Wen es nicht sofort dazu bringt, für immer Veganer zu werden, der hat zumindest einmal spannende Alternativen probiert und seine Öko-Bilanz poliert.

2. Roher Teig

Ja, richtig gelesen. Endlich dürfen wir rohen Teig essen. Was wir als Kinder schon geliebt haben, können wir seit einigen Jahren als Eissorte "Cookie Dough" genießen, seit kurzem aber auch den ungekühlten, wirklich rohen Teig. Geschmacksnerven und Kindheitserinnerungen tanzen gemeinsam einen Freudentanz. Da weder Ei noch Backpulver verarbeitet werden, ist der Genuss auch garantiert Bauchschmerzen-frei.


3. Hanf-Leckereien

Nein, nicht die aus der Woodstock-Dokumentation. Produkte aus Hanfsamen oder Hanfpulver lassen die Konsumenten weder high werden noch in Konflikte mit dem Gesetz treten. Dafür versorgen sie uns aber mit vielen ungesättigten Fettsäuren und Proteinen, sowie Kalzium, Magnesium, Kalium, Eisen und die Vitamine B1 und B2. Hanfbasierte Müslis, Riegel, Kekse, Salatdressings und Smoothies, um nur ein paar der Produkte zu nennen, gehören zu DEN Foodtrends 2019.


4. Exotische Eissorten

Klar - Schoko-Chilli, Mango-Curry und Basilikum-Zitronen-Joghurt überrascht heute niemanden mehr. Der Trend, noch abwegigere Geschmackskombinationen zu finden (Curry-Wurst-Eis, Vanille mit Bratkartoffelgewürz) war ein sehr kurzlebiger (Gott sei Dank), aber nur Schoko, Vanille und Erdbeere muss es dann doch nicht sein, richtig? Die Trends in diesem Jahr heißen Bubble Waffles. Die extragroßen Teigblasen stammen aus Japan und erfreuen sich dort seit Jahren der größten Beliebtheit. Gefüllt mit allen erdenklichen Eissorten, verfeinert mit Toppings und Saucen werden die frisch gebackenen Waffeleier verzehrt.

5. Schwarze Sapote

"Naschst du schon wieder?" - "Ja, aber nur mein Schokoladenobst!".
So könnten Unterhaltungen bald aussehen, wenn die aus Südamerika stammende Frucht (hauptsächlich Guatemala und Mexiko) den Weg aus den Delikatessen-Läden in die Supermärkte geschafft hat. Die schwarze Sapote offenbart uns ein cremiges Inneres, das geschmacklich stark an Schokopudding erinnert, dabei aber sehr kalorienarm ist. Egal ob pur aus der Schale heraus gelöffelt oder in Müslis beigemischt, zur Milch dazu püriert oder als Brotaufstrich verarbeitet. Der süße Geschmack der schwarzen Sapote kommt richtig gut an.