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Flammkuchen – Der variantenreiche Liebling

Die Heimat des Flammkuchens

Der Flammkuchen hat seinen Ursprung im Elsass in Frankreich und den angrenzenden deutschen Regionen Baden und Pfalz. Der traditionelle Flammkuchen besteht aus einem extrem dünnen Boden aus Brotteig. Dieser Boden wird zunächst mit Sauerrahm bzw. Crème fraîche bestrichen und dann mit rohen Zwiebeln und Speck belegt. Anschließend wird der Flammkuchen traditionell in einem Holzofen bei sehr hohen Temperaturen von ca. 400 Grad ca. 2-3 Minuten gebacken und erhält so seinen knusprigen Boden, ohne dass der Belag austrocknet.

Der Name des Flammkuchens rührt daher, dass Flammkuchen früher dafür verwendet wurden, die Temperatur des Holzofens für die optimale Brotbacktemperatur abzuschätzen. Daher wurde der Flammkuchen in den Holzbackofen geschoben, solange das Holz noch nicht komplett zur Glut verbrannt war und es noch Flammen im Holzbackofen gab.


Zum Glück musste die optimale Brotbacktemperatur ermittelt werden!


Variantenreichtum des Flammkuchens

Flammkuchen ist ein beliebtes Gericht auf Events, nicht nur in Köln, da die Möglichkeiten beim Belag, sowie der Zubereitung des Teiges variantenreich sind. Traditioneller Elsässer Flammkuchen wird ganz klassisch mit Sauerrahm bzw. Crème fraîche, rohen Zwiebeln und Speck zubereitet. Vegetarisch belegter Flammkuchen ist kreativ und wird mit den unterschiedlichsten Gemüsesorten belegt. Traumhafte Kombinationen sind hierbei Sauerrahm, Lauch und getrocknete Tomaten, ebenso wie Sauerrahm, Ziegenkäse, Zitrone und Rosmarin.

Soll der Flammkuchen vegan werden, ist auch dies für den Tausendsassa leicht zu bewältigen. Kleine Modifikationen am Teig und schon wird der vegane Flammkuchen lecker und knusprig, ohne die Verwendung von tierischen Produkten. Als Basis für eine Creme dient eine schmackhafte Mischung aus Tofu und einer pflanzenbasierten Joghurtzubereitung. Belegt wird die Creme z.B. mit halbierten Cocktailtomaten, rohen Zwiebeln und jungem Spinat. Diese Kombination ist auf Veranstaltungen in Köln und anderen Städten nicht nur bei Veganern/Veganerinnen beliebt.

Süße Flammkuchen sind eine beliebte Variante, vor allem bei einer Veranstaltung im Herbst und Winter. Es gibt die Möglichkeit den Flammkuchen mit verschiedenen Obstorten wie Äpfel, Birnen oder Zwetschgen zu belegen, außerdem können auch Nüsse hinzugefügt werden. Darüber wird ein bisschen Zimt gestäubt und schon kann niemand dieser süßen Versuchung widerstehen.


Auf die Größe kommt es an!

Ein großer Flammkuchen, serviert auf einem Holzbrett, auf den er noch gerade so passt, ist nicht nur in Köln ein beliebtes Gericht beim Streetfood. Neben dem Flammkuchen in Normalgröße nimmt die Beliebtheit von kleinen Flammkuchen zu. Bei Mini-Flammkuchen können verschiedene Varianten probiert werden und sie lassen sich leicht auf einem Event im Stehen essen. Mini-Flammkuchen, die ebenfalls einen traumhaft knusperigen Boden haben, sind der absolute Hit.

Menschen sind verschieden, genau wie die Flammkuchenvariationen und so ist für jeden Geschmack etwas dabei. Der Flammkuchen-Traum wird wahr!