Kakigori – die japanische Streetfood-Spezialität
2. Oktober 2022

Passen immer und überall: Indische süß-saure Chutneys

Wer kennt sie nicht – die süß-sauren Gewürzsaucen, die traditionell indische Mahlzeiten ergänzen? Sie werden zu scharfen Currygerichten gereicht und beruhigen ein wenig die Geschmacksknospen, die durch die meist scharfen Speisen doch sehr herausgefordert werden. Neben pikanten Reisgerichten passt so ein feines Chutney auch wunderbar zu gegrilltem Fleisch oder Fisch und bereichert nicht nur die indische Tafel. Doch Chutneys können auch zur Verfeinerung von Suppen, Saucen und sogar Salaten eingesetzt werden und bringen einen Hauch Exotik auf den Tisch. Während die indische Hausfrau ihr Chutney aus den gerade vorhandenen Früchte- und Gemüsesorten meist täglich frisch zubereitet, werden sie hierzulande gern in hübschen Einmachgläsern aufgehoben. Der hohe Essig- und Zuckergehalt sorgt ohnehin für eine lange Haltbarkeit, so dass ein hausgemachtes Chutney nicht einmal eingekocht werden, sondern nur heiß eingefüllt werden muss. Dies macht so eine selbstgemachte, sämige Gewürzsauce, die ein wenig an das englische Relish erinnert, auch als Geschenk aus der eigenen Küche so beliebt.

Indien – die Heimat der leckeren Chutneys

Der Begriff „Chutney“ kommt ursprünglich aus der indischen Amtssprache Hindi. Auf Hindi ist ein „Chatni“ so etwas wie eine dicksämige und würzige Fruchtsauce aus verschiedenen Früchten. Der Wortstamm „Ca“ wiederum bedeutet so viel wie lecken, aber auch das, was wir als „lecker“ bezeichnen.
Die Engländer dachten wohl während der Kolonialzeit ebenfalls darüber nach, welche kulinarischen Delikatessen sie als Mitbringsel mit in die Heimat nehmen könnten. Gut, dass es damals den Begriff „kulturelle Aneignung“ noch nicht gab. Die Welt wäre um etliche Leckereien aus aller Herren Länder ärmer. So brachten die Engländer also die ersten ostindischen Chutneys bzw. entsprechende Rezepte mit nach England, von wo aus die indischen Chutneys Land für Land die Welt eroberten. Dabei passte wohl jedes Land die ursprünglichen Rezepte der eigenen Kultur und den regional und saisonal verfügbaren Früchten, Gemüsesorten und Gewürzen an. Doch eines haben wohl alle Chutneys der Welt gemeinsam: Sie sind einfach lecker, lecker, lecker…
Kein Wunder also, dass es auch bei JP Gastro echte Kölner Chutneys gibt, die man nirgendwo sonst auf der Welt kaufen kann.

Die wichtigsten Zutaten für ein Chutney

Chutneys können im Prinzip aus verschiedenen Früchten wie Mangos, Datteln oder sogar Äpfeln und Quitten bestehen. Zwiebel, Knoblauch, Kräuter, Chilis, Salz und Zucker gehören ebenfalls in ein richtiges Chutney – nicht zu vergessen ein guter Essig. Dieser sorgt nicht nur geschmacklich für die angenehme Säure, sondern auch für die extrem lange Haltbarkeit. In Indien gehört unter anderem Kokosnuss zu den unverzichtbaren Zutaten für ein sämiges Chutney. Ein Chutney wird wie Marmelade gekocht, und zwar so lange, bis es die gewünschte Konsistent aufweist.

Die beliebtesten Chutneys

Wer ein Chutney zubereiten möchte, muss sich nicht streng an irgendwelche vorgegebenen Rezepte halten. Denn beim Kochen von Chutneys sind vor allem Kreativität und Fantasie gefragt. Dennoch gibt es einige Chutney-Arten, die auch hierzulande besonders beliebt sind. Dazu gehören unter anderem Dattel-Chutneys, Mango-Chutneys, Zwiebel-Chutneys, Limetten-Chutneys und viele mehr.
Vielleicht gibt es demnächst bei JP Gastro auch einmal ein echtes Kölner-Chutney. Da ist zwar wahrscheinlich kein Kölsch drin, obwohl…
Probieren geht auch hier über studieren.

Chutney-Genuss in Köln

Indische Chutneys bereichern auch jedes exotische Event mit dazu passendem Catering. Beim klassischen Streetfood sind würzige Chutneys ebenfalls mehr als nur ein Dip für fleischiges Fingerfood. Mit frisch in der Pfanne gebackenem indischen Fladenbrot zusammen ist so ein leckeres Chutney auch ohne alles ein Hochgenuss. Feinschmecker probieren sogar ihr Fleisch aus dem Smoker mit einem würziges Chutney.
Zu geräuchertem oder gebratenem Fisch passt so ein Chutney ebenfalls wunderbar. Ob fürs klassische Catering oder traditionelle Streetfood: Bei JP Gastro kann jeder – zumindest kulinarisch – auch die fernsten Länder entdecken und genießen.

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