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Soulfood: Das Streetfood aus den Südstaaten

Das typische Südstaaten-Streetfood ist so vielseitig wie die Geschichte der Südstaaten selbst. Denn nicht nur das Klima und die geographische Lage der Südstaaten hat diese einzigartige Küche beeinflusst. Auch die vielfältigen Kulturen, die die Südstaaten im Laufe der Jahrhunderte geprägt haben, finden sich dort in den so unterschiedlichen Streetfood-Spezialitäten wieder. Gerade die ursprünglich durch den damaligen Sklavenhandel importierte, afroamerikanische Küche mit ihrer unendlichen Vielfalt an pikanten und scharfen Gewürzen ist heute noch an jeder Straßenecke als typisches Südstaaten-Streetfood zu finden. Die auch liebevoll als Soulfood bezeichneten Köstlichkeiten haben das Fast-Food weltweit maßgeblich beeinflusst. Man denke nur an KFC und bekannte Cola-Sorten, die ihren Ursprung ebenfalls in den Südstaaten mit ihrer charakteristischen Küche haben. Heute hat das Soulfood bereits die ganze Welt erobert. Ob beim Streetfood-Festival oder Catering: Das typische Fingerfood der Südstaaten ist buchstäblich in aller Munde und zählt zu den populärsten Köstlichkeiten, die internationales Streetfood zu bieten hat.

Kulturenvielfalt, die man schmecken kann

Einst waren es die Siedler, die ihre eigene, traditionelle Küche mit ins Land brachten. Nicht nur ihre Kochutensilien wie Töpfe und Pfannen nahmen sie in ihre neue Heimat mit, sondern auch etliche Tierarten, die dort vorher unbekannt waren. So kamen mit den ersten Siedlern Rinder, Federvieh, Schafe und Schweine ins Land – ebenso manche Kohl-, Getreide- und Gemüsesorten. Heute gedeihen dort auch die aus Südamerika stammenden Bohnen, Tomaten und diversen Früchte.
Ab dem 17. Jahrhundert brachten dann etliche afroamerikanische Sklaven ihre eigenen Essgewohnheiten und ihre traditionelle Küche mit ins Land. Daher weisen die Südstaaten noch heute eine kulinarische Vielfalt aus französischen, deutschen und eben afrikanischen Delikatessen auf. Diese findet man bei jedem traditionellen Südstaaten-Barbecue genauso wie beim Südstaaten-Soul- bzw. Streetfood. Klassiker auf jedem Catering mit Südstaaten-Flair sind: im Smoker gegrilltes Schweinefleisch, über Stunden gegartes Pulled Pork, zartes Beef Brisket, deftige Suppen und Eintöpfe und vor allem knusprig frittiertes Fingerfood. Auch gegrillte Lammkoteletts gehören zu einem echten Kentucky oder Südstaaten BBQ dazu. Als Beilagen gibt es meist die klassischen Burger, gegrilltes Maisbrot und pikante Grillsaucen sowie den populären Krautsalat Coleslaw, der beim Südstaaten-Barbecue einfach unverzichtbar ist.
Wem nun beim Lesen schon das Wasser im Munde zusammenläuft, der muss nun nicht gleich nach South Carolina oder Kentucky reisen, um in den kulinarischen Genuss des Soulfoods zu kommen.
Auch bei JP Gastro wartet schon der Smoker auf das nächste Catering, um die Südstaatenküche nach Köln bringen zu können.
Ob Hushpuppies und Coleslaw aus dem Foodtruck oder herrlich zartes Pulled Pork aus dem Smoker: Bei JP Gastro kommt mit dem Soulfood auf jeden Fall auch gleich die echte Südstaatenstimmung auf.

Bekannte Südstaaten-Delikatessen

Auch viele Reisgerichte, denen man den indischen Einfluss noch heute ansieht, kennzeichnen die Südstaatenküche. Diese haben so exotisch anmutende Namen wie „Gumbo“ oder „Jambalaya“, das aus der kreolischen Küche Louisianas stammt. Auch der „Country Captain“, ein pikantes Hühnercurry, erinnert an die indische Küche mit ihren zahlreichen Gewürzen.
Deftige Eintöpfe wie „Brunswick Stew“ oder „Burgoo“ ergänzen die Südstaatenküche genauso wie das Hummergericht „Lobster Savannah“ oder den bekannten Catfish. Maisfladen und frittierte Hushpuppies aus Maismehl dürfen genauso wenig fehlen wie die vielen leckeren Barbecue-Saucen, Relishes und Chutneys, die zu jedem Gericht gereicht werden. Und wer kennt sie nicht – die dunkle Bratensauce, die „Gravys“, die früher eigentlich als „Arme Leute-Sauce“ galt, da sie aus dem beim Kochen übriggebliebenen Fleischsaft angerührt wurde.
So hat sich wohl so manches Gericht, das einst in der Not erfunden wurde, im Nachhinein einen Namen gemacht und ist heute aus der Streetfood-Szene nicht mehr wegzudenken.
So auch bei JP Gastro in Köln, wo das Soulfood der Südstaaten besonders gut schmeckt.

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