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Trends 2020 – von Snackification bis Nachhaltigkeit

Snackification - Qualität & Vielseitigkeit statt Quantität

Sowohl in der Streetfood-Szene als auch am heimatlichen Esstisch breitet sich der neue Trend "Snackification" bereits aus. Dabei verbinden wir mit dem Begriff Snacks erst einmal nichts außergewöhnliches. Doch während diese in der Vergangenheit eher als Zwischenmahlzeit oder zum Stillen vom "Hunger zwischendurch" galten, verändert der Trend heute auch Events und Caterings. Denn große Menüs oder massige Portionen treffen nicht mehr ganz den Zahn der Zeit. Stattdessen schrumpft Portionsgröße und die Frequenz erhöht sich - also mehr kleine Mahlzeiten als die klassichen drei Großen, Frühstück, Mittag- und Abendessen.

Die Gerichte verändern sich jedoch keineswegs. Auch weiterhin erfreuen sich Salate, Burger und Co. großer Beliebtheit. Aber im Stile der Snackification werden hieraus vielseitige Kleinigkeiten, welche sich ganz nach Belieben über den Zeitraum des Events hinweg kombinieren lassen. Hinzu kommen noch weitere "kleine" Spezialitäten wie energiegeladene Powerriegel oder allgemein leichte und moderne Küche. Diese Snacks belasten Körper, Geist und Seele nicht, sondern schenken viel Elan, Power und Ausdauer.

Eating Art - kleine Kunstwerke auf dem Teller oder in der "Bowl"

War die kreative Anrichtung von Gerichten bisher vor allem in der gehobenen Gastronomie eine Kunst, verbreitet sich der Trend nun auch im Streetfood- und Event-Bereich. Der absolute Hype der Streetfood-Szene sind dabei die sog. Bowls. Diese bunten Buddha Bowls in allen Varianten sind wahre Kunstwerke und können tatsächlich als Eating Art bezeichnet werden. Wilder Reis, Kichererbsen, Linsen und andere Hülsenfrüchte und Getreidesorten treffen auf schmackhafte, aromatische Saucen und werden von knackigem Gemüse in möglichst bunten Farben vervollständigt. Wichtig ist hier jedoch auch die Herkunft. Bei allen Veranstaltungen von Köln bis München wird auf Regionalität gesetzt. Bio ist mehr als nur ein Schlagwort und die Food-Trucks und Caterer setzen hier auf kleine Betriebe, die das sogenannte Urban Gardening betreiben. Gigantische Metropolen wie Singapur oder Bangkok leben es bereits vor. Hier werden auf Dachterrassen aufwendig Obst und Gemüse kultiviert und landen auf den Tellern der bewussten Feinschmecker. Tief rote Cocktailtomaten, leuchtend grüne Kräuter und violette Auberginen treffen sich hier, um einen gesunden und unvergleichlich schmackhaften Reigen zu tanzen.

Beyond Plastic - Street-Food im Sinne der Nachhaltigkeit

Auch in den Food-Trucks in Köln hat Nachhaltigkeit Einzug gehalten. Dies ist jedoch mehr als nur eine Lebenseinstellung. Mit diesem neuen Trend tun wir nicht nur der Umwelt Gutes, sie werden sehen, ein würziger Fisch, der im Bananenblatt gegart und serviert wird, schmeckt viel besser, als das selbe Gericht auf einem herkömmlichen Plastikteller angerichtet. Nicht nur das Gewissen wird leichter, wenn sie den Cocktail durch einen Naturstrohhalm oder einem Strohhalm aus Pektin schlürfen. Auch Strohhalme aus Nudeln sind angesagt und sorgen für ein neues Erlebnis. Ebenfalls ein toller Trend beim Street-Food sind Teller und Schälchen zum Essen. So wird der Hummus in gebackenen Waffeln angerichtet und sie können diese gleich mitgenießen. Auch süße Cremen, Eis oder andere Desserts werden in knusprigen Waffeln serviert. So kann eine Menge Plastikmüll vermieden werden. Das tut der Umwelt und somit auch uns selbst gut. Jedes Stück Kunststoff, das vermieden wird, zählt.

Vegetarisch und Vegan - ein Trend für die Zukunft

Doch mit Nachhaltigkeit, Urban-Gardening und leichter Küche ist es noch nicht getan. Immer mehr Menschen verzichten aus vielen Gründen auf Fleisch. Daher wird auch das Angebot an vegetarischen und veganen Köstlichkeiten immer üppiger und vielfältiger. Ein Catering sorgt für den besonderen Wow-Effekt, wenn köstliche Seitan Burger serviert werden, die geschmacklich nicht von den üblichen Rindfleisch-Burgern zu unterschieden sind. Auch bei der fleischlosen Küche stehen Regionalität, aber auch gleichzeitig Fusionsküche im Vordergrund. Asiatische Spezialitäten werden mit regionalen Zutaten nachgekocht und das Feuer Mexikos wird ebenfalls mit köstlichen Zutaten der Region nachgestellt. Wichtig ist vor allem, dass es schmeckt. Und die neuen Streetfood Trends halten für jeden Geschmack das Richtige bereit. Vor allem das Umdenken macht sich positiv bemerkbar. Mit den frischen Trends tun wir uns selbst und dem Ökosystem viel Gutes. Die Gerichte sind aromatisch, lecker, unwiderstehlich, aber auch leicht und belasten weder unseren Körper, noch die Umwelt.

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