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Türkische Delikatessen: Mehr als nur Döner & Co.

Ganz klar: Wer an typisch türkisches Streetfood denkt, dem fällt zuerst der traditionelle Döner ein, obwohl dieser nicht einmal unbedingt in der Türkei seinen Ursprung haben muss. Doch türkisches Streetfood hat weit mehr zu bieten als Döner und Co.

Wer einmal in einer türkischen Großstadt wie Istanbul war, der weiß, dass hier an allen Ecken türkische Spezialitäten angeboten werden, die hierzulande leider meist völlig unbekannt sind oder als Geheimtipp unter Streetfood-Fans gelten. Klar, dass solche Genüsse bei JP Gastro rasch zum kulinarischen Favoriten und Highlight werden und dadurch buchstäblich in aller Munde sind. Denn was wäre die Foodtruck-Szene in Köln ohne solche Spezialitäten aus aller Herren Länder?
So erobern Lahmacun, Köfte und andere osmanische Köstlichkeiten die internationale Küche und die Streetfood-Festivals. Dabei ist die Türkei für so manche Überraschung gut.

Beispiel Pizza: Wer sagt denn, dass nur die Italiener erstklassige Pizzen backen können?
Zugegeben: Türkisches Lahcmacun ist etwas anderes als die herkömmliche Pizza bei Alfonso um die Ecke. Aber macht das nicht gerade die Streetfood-Szene aus? Die Andersartigkeit, die kulinarische Vielfalt, der Reiz des Fremden, Unbekannten?

Man fährt ja auch nicht nach Thailand, um dort Weißwurstl zu essen, oder? So haben die vielfältigen Delikatessen der türkischen Küche – ob Lahmacun, Köfte oder Corbasi – nun auch Eingang in die Foodtruck-Szene gefunden und bereichern dort die kulinarischen Genussmöglichkeiten.

Das türkische Lahmacun

Auch das traditionelle Lahmacun, ein Wort, welches ursprünglich aus dem Aramäischen stammt, ist nicht in der Türkei geboren. Doch kein anderes Land verstand es so wie die Türkei, das Gericht mit dem hauchdünnen Fladenteig zu einer allseits beliebten Delikatesse aufsteigen zu lassen.

Traditionell wird der Teig mit einer Mischung aus Rinder- oder Lamm-Hackfleisch, Zwiebeln, Paprikamark und Tomaten belegt und nach Möglichkeit im Steinofen knusprig gebacken. Sind einmal die nötigen Zutaten vorhanden, ist dieses Gericht recht schnell zubereitet und verzehrfertig. Es muss nicht zwingend auf einem Teller angerichtet werden, sondern kann auch – in eine Servierte gewickelt – direkt von der Hand in den Mund wandern.

Hier wird diese Pizza der ganz besonderen Art, deren Teig lediglich aus Weizenmehl, Hefe, ein wenig Wasser, einer Prise Salz und einem ordentlichen Schuss Olivenöl besteht, zu einem ungeahnten Gaumenschmaus.

Was so außer den Tomaten, den Zwiebeln und dem Hackfleisch diesen köstlichen Teig bedecken darf, liegt im Auge oder Gusto des Koches oder auch des Streetfood-Freundes, der die Wahl zwischen verschiedenen Beilagen und Gewürzen hat.

Alles, außer Käse

Liebhaber feuriger Genüsse mögen vielleicht kleingeschnittene frische Chilis als scharfe Krönung auf ihrem Lahmacun oder auch das orientalische Pul Biber, was ebenfalls scharfe Chilianteile enthält, wenn auch in getrockneter Form. Frischer, gepresster Knoblauch darf es natürlich auch sein. Oder wie wäre es einmal mit einigen Zucchini-Scheiben? Ebenso könnten kleine Paprikastreifen sowohl optisch als auch kulinarisch gut auf diese türkische Fladenpizza passen.

Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Doch eines wird man beim Lahmacun vermutlich nicht finden:
Den Käse, denn er hat hier – im Gegensatz zur italienischen Pizza – nichts zu suchen. Dies und der hauchdünne Teig unterscheidet Lahmacun von jeder anderen Pizza.

Es ist eben etwas ganz Eigenes, Besonderes und mit nichts anderem zu vergleichen: Das türkische Streetfood mit seinem knusprigen Lahmacun. Damit sind türkische Streetfood-Spezialitäten eine absolute Bereicherung für die weltweite Streetfood-Szene – auch in Köln bei JP Gastro – und immer wieder für eine Überraschung gut!

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