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Türkische Köfte: Mehr als nur Fleisch-Frikadellen

Wer einmal in einer türkischen Stadt wie Istanbul war, wird sich mit Sicherheit an die vielen Straßenstände erinnern, an denen es duftende Leckereien frisch vom Grill auf die Hand gibt. Der Orient ist ja bekannt für seine zahlreichen Streetfood-Delikatessen. So gilt auch die Türkei als kleines Mekka für alle Freunde der Streetfood-Szene. Hier locken würzige Lacmacun, frisch gebackene Pidebrote, süße Baclava und andere kulinarische Highlights, die die Türkei zu bieten hat. Besonders beliebt sind die kleinen Köfte, die es mitunter auch einmal am Spieß gibt. Wer denkt, bei den kleinen Köfte handele es sich lediglich um türkische Frikadellen, der hat noch nie ein Original Köfte probiert. Gut, dass es bei JP Gastro ab und an die Gelegenheit gibt, waschechtes Streetfood aus aller Herren Länder zu kosten. Denn diese sind nach Original-Rezepten hergestellt und können sich auf jedem Streetfood-Festival und Catering für Firmen-Events sehen lassen.

Köfte – der kleine Unterschied

Während die typisch deutsche Frikadelle meist aus einer Mischung aus Rinder- und Schweinehack besteht, kommt in die türkischen Köfte selbstverständlich nichts vom Schwein. Stattdessen wird außer Rinderhack auch gern ein wenig Lamm-Hackfleisch für Köfte verwendet und gibt diesem dadurch ein unverwechselbares Aroma.
Apropos Aroma: Auch die Gewürze machen das Köfte zu etwas ganz Besonderem. Denn neben Knoblauch, Zwiebel, Salz und Pfeffer kommt bei manch einem türkischen Stand-Koch auch ein wenig Ayvar, scharfes Paprikapulver, Kreuzkümmel oder frische Kräuter mit in die Mischung hinein. Hier hat wohl jeder Streetfood-Stand sein eigenes Geheimrezept. Das Geheimrezept von JP Gastro wird natürlich auch nicht verraten! Aber wahrscheinlich wird schon eine Prise Köln mit dabei sein. Ein regionales Köfte sozusagen.

Köfte – am leckersten frisch vom Grill

Mal Hand aufs Herz: Man schmeckt doch einen gewaltigen Unterschied zwischen einem Köfte aus der Pfanne und einem Köfte frisch vom Grill! Das kommt daher, dass durch das Grillen besondere Aromen freigesetzt werden, die so typisch nach Grill schmecken. Damit das Köfte nicht nur zum Streetfood, sondern auch zum praktischen Fingerfood wird, darf es vor dem Grillen auf einen Holzspieß gesteckt werden. Ob geschlossener Grill oder offener Grill: Diese Köfte-Spieße schmecken auch in Köln so richtig nach Türkei!

Ein Köfte allein…

Von diesen leckeren Spießen kann man eigentlich gar nicht genug bekommen. Dennoch verlangt so ein würzig-pikantes Köfte auch nach der idealen Begleitung. Neben krossem Fladen- oder zartem Pidebrot passen vor allem kühle Joghurtmischungen zu den leicht scharfen Köfte.
Ob klassisches Tsatsiki, welches ja eher mit Griechenland in Verbindung gebracht wird, oder ein türkischer Minzjohgurt mit frisch gehackter Minze, Knoblauch und Limettensaft: Erfrischend und kühlend muss es sein. Hier werden die Geschmacksknospen kontrastreich und doch harmonisch verwöhnt. Auch das Ajvar, die pikante Creme aus püriertem Paprika und Aubergine, passt wunderbar zu dieser türkischen Delikatesse. Wer mag, kann Köfte natürlich auch zusammen mit einem würzigen Paprikareis genießen. Ein frischer Salat mit Tomaten und Gurken ergänzt die kulinarische Reise in türkische Gefilde. Hierzu mundet der kühlende Joghurt ebenfalls fantastisch. Auch im Wrap machen die Köfte eine gute Figur – und erinnern damit ein wenig an die schwedische Tunnbrödsrulle. Der Fantasie sind beim türkischen Köfte also keine Grenzen gesetzt. Köfte sind so vielseitig wie die Türkei – das Land, in dem sich kulinarische Genüsse aus Orient und Oxident die Hand geben.

Köfte: Die ersten Köttbullars stammen aus der Türkei

Wer hätte das gedacht: Die schwedischen Köttbullars stellen wahrhaftig eine weiterentwickelte Variante der türkisch-orientalischen Köfte dar. König Karl XII soll das Rezept aus einer Reise in die Türkei mit nach Schweden gebracht haben. Nach und nach veränderten die Schweden das Original-Rezept nach ihren Vorstellungen.
Bei JP Gastro in Köln dagegen gibt es die türkischen Köfte natürlich im Original!

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